Montag, 17. Oktober 2011

Anreise und der erste Tag in Vancouver

So, am Sonntag morgen war es nun also endlich soweit, die Reise konnte beginnen :D Nach einer etwa 2-stündigen Autofahrt durch den Nebel kamen Mama, Papa und ich auf dem Flughafen in München an und fanden gleich ohne Problem zum richtigen Gebäude.
Dann ging alles ganz schnell: Die richtigen Schalter suchen, Check-in und der Rucksack war aufgegeben – nun gab es kein zurück mehr. Vor der Kontrolle war es dann an der Zeit für den letzten Abschied, von nun an ging es alleine weiter...
Das Gate H 24 war schnell gefunden, doch dann verzögerte sich leider sie Boarding Time um 25 Minuten. Diese Wartezeit war allerdings schnell vertrieben, da ich beim Warten ein nettes Ehepaar aus Canada kennenlernte, das gerade auf einer kleinen Europareise war, zuletzt in Wien und Istanbul und nun wieder heimflog. Da war nun meine erste Chance zu testen, wie gut das mit dem Verständigen auf englisch funktioniert :D Die gute Nachricht ist, dass sie mich sehr gut verstanden haben und erstaunt waren, dass wir in Deutschland in der Schule „so gut“ englisch lernen :D Die schlechtere Nachricht ist, das ich zwar viel verstanden habe, teilweise aber auch keine Ahnung hatte wovon sie gerade reden :D Aber durch ein freundliches Nicken wurden auch diese Momente überbrückt :D Die Wartezeit verging dann wie im Flug und schließlich durften auch wir einsteigen. Bis Toronto hatte ich einen Fensterplatz und nutzte die 8,5-stündige Flugzeit dafür, Fluch der Karibik 4, Bad Teacher und einen deutschen Film - glaub er hieß der ganz große Traum? – anzuschauen und natürlich die Sicht zu genießen. Allzu viel gab es allerdings nicht zu sehen. 
 Hier hat sich der Himmel etwas gelichtet und wir hatten eine Supersicht auf schneebedeckte Berge soweit das Auge reichte, leider weiß ich nicht wo genau wir dort gerade drübergeflogen sind.
 Danach dann wieder Wolken...
...und noch mehr Wolken :D 
Um eins gab es Chicken mit Bohnenpampe und Kartoffel-Gemüse-Bääää, dazu Kartoffelsalat der ganz ok war, ein leckeres Butterbrötchen und einen total leckeren Schokokeks :D und dazu Rotwein. Hier lernte ich auch zum ersten Mal das kanadische Wasser kennen à eindeutig chlorhaltig. Das Flugpersonal war sehr nett auf diesem Flug und lief recht oft mit Getränken. Etwas schwierig auf dem Flug war allerdings, dass von nun an alles zuerst auf englisch und dann auf französisch durchgesagt wurde und ich nur die Hälfte verstand, aber meistens ging es glaube ich darum, sich anzugurten und nicht zu rauchen :D Als wir dann endlich in Toronto angekommen sind hatte ich furchtbare Kopfschmerzen und keine große Lust schon wieder ins Flugzeug zu steigen. Nachdem ich dann im Immigration Office war und mein einziges 2$ Stück für einen Gepäckwagen verwendete durfte ich einen Rucksack 3 lange Gänge weiter wieder aufgeben. De Aufenthaltszeit nutzte ich, um Geld abzuheben und einen total überteuerten Orangensaft zu trinken, dann ging es auch schon wieder durch die Kontrollen und ins Flugzeug. Diesmal hatte ich leider keinen Fensterplatz mehr, doch da ich inzwischen sehr müde war nutzte ich die erneuten 5 Stunde Flug um vor mich hinzudösen. In Vancouver fuhr ich dann mit dem Skytrain nach Vancouver City und von dort noch 4 oder 5 Blocks zu Fuß zum Hostel. 


Meine 3 Zimmermitbewohnerinnen waren bereits im Bett, da sie ähnlich wie ich einen langen Tag hatten und da ich sie nicht 
wecken wollte ging ich direkt schlafen.

 Im Hostel war zu dieser frühen Zeit in der Bar die Hölle los und das Zimmer war und ist echt warm, aber ich wäre auch im Stehen eingeschlafen. Heute morgen um 4 waren wir dann alle wach dank Zeitverschiebung und heute morgen waren wir die ersten beim Frühstück. Das war sehr ernüchternd, denn es gibt Toast, Rosinenbrötchen in Scheiben, salzige Butter, 1 Marmelade, Kaffee, Tee, Wasser und Orangensaft. Da fällt die Wahl nicht besonders schwer :D
Gestärkt für den Tag machte ich mich dann auf um ein bisschen die Umgebung zu erkunden. Der Tag heute ist wunderschön, ziemlich warm und mit viel Sonnenschein:

 Der wichtigste Freund des Touristen: Der Stadtplan. Davon gibt es hier allerdings reichlich :D
 Dein Freund und Helfer ist hier sehr stark vertreten :D
 Der erste Weg führte natürlich erst mal ans Wasser :D
Hier landen am laufenden Band Wasserflugzeuge :D
 Hochhäuser gibt es hier ohne Ende, ganz traditionell...
 ...aber auch ein bisschen anders als gewohnt :D
 Beeindruckend finde ich die vielen Bänke und die Radwege, sogar für Inlineskater gibt es eine gesonderte Bahn:




 So, und hier rechts liegt der riesige Stanley Park, den ich hoffentlich noch mit dem Fahrrad erkunden werde, heute hat es nur ein Stück weit hineingereicht, ist halt doch sehr groß :D


 Und noch ein Abstecher zum Second Beach...
 ...und einmal durch eine Siedlung ohne Läden...

Und am Nachmittag noch einmal ans Wasser :D


Danach hab ich mich dann noch mit einem getroffen, der auch über Stepin hier ist und jetzt werde ich langsam müde *gähn*. Da es hier jedoch erst 4 Uhr nachmittags ist werde ich den schönen Tag nutzen und die andere Seite von Vancouver besichtigen. Wünsche euch allen eine gute Nacht und liebe Grüße,
Sandra

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